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VAUDE erhält DNWE Preis für Unternehmensethik

Werteorientiert wirtschaften

Outdoor-Ausrüster VAUDE aus Tettnang wurde vom Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) mit dem diesjährigen DNWE Preis für Unternehmensethik ausgezeichnet. Am 22. Februar nahm Dr. Antje von Dewitz, VAUDE Geschäftsführerin, die Auszeichnung im Rahmen der feierlichen Preisverleihung an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach entgegen. Das Unternehmen erhält den mit 10.000 Euro dotierten Preis für seine vielfältigen Initiativen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit. „VAUDE zeigt, dass nachhaltiges Engagement nicht im Gegensatz zu wirtschaftlichem Erfolg steht, sondern ihn im Gegenteil auch beflügelt“, so die Begründung der DNWE-Jury.

Das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik verleiht den Preis für Unternehmensethik alle zwei Jahre an Unternehmen oder andere Organisationen, die ihre Geschäftspolitik und -kultur so organisieren und ausrichten, dass ethisches Verhalten und Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig gefördert werden.

„Wir möchten uns als Unternehmen nicht nur an ökonomischen Kennzahlen, sondern auch an Werten orientieren und ganzheitlich unternehmerische Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen. Wir gehen diesen Weg konsequent, auch wenn er mit höheren Kosten und Anstrengungen verbunden ist. Der DNWE Preis ist eine tolle Anerkennung dafür, über die wir uns sehr freuen“, so Dr. Antje von Dewitz.

Das Preisgeld soll sowohl den Mitarbeitern als auch dem Gemeinwohl zu Gute kommen. Einen Teil davon investiert VAUDE in die Ausstattung des betrieblichen Gesundheitsmanagements, das Sport-, Outdoor- und Yogakurse sowie Vorträge etc. umfasst, an denen alle VAUDE Mitarbeiter kostenlos teilnehmen können. Den anderen Teil stellt VAUDE dem intern gegründeten Flüchtlingskreis zur Verfügung, der vom Unternehmen ressourcenmäßig und organisatorisch unterstützt wird. Dabei engagieren sich über 30 VAUDE Mitarbeiter für Integrationsprojekte, die auf diese Weise finanziell unterstützt werden sollen.

Jury-Begründung

„VAUDE hat sich zu einem Modell für mittelständische Unternehmen entwickelt, wie erfolgreiche Integration hoher ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Standards in die Geschäftsprozesse gelingen kann. Praktisch zeigt sich das beispielsweise in einem auf Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit ausgerichteten Produktdesign und der Suche nach alternativen Rohstoffen“, begründet der Vorsitzende des DNWE Prof. Dr. Josef Wieland die Preisvergabe. Für die Preisjury ergänzt deren Vorsitzender Prof. Dr. Michael Aßländer, „dass die ausgeprägte Werteorientierung, mit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Kunden und Zulieferer auf die gemeinsamen Ziele verpflichtet werden, besonders beeindruckt hat.“

VAUDE Nachhaltigkeitsstrategie: „Der grüne Faden“

VAUDE verfolgt eine ganzhaltige Nachhaltigkeitsstrategie, die sich wie ein „grüner Faden“ durch alle Bereiche des Unternehmens zieht. „Uns ist es wichtig, ein Gleichgewicht aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Verantwortung herzustellen“, so Dr. Antje von Dewitz. „Unsere Werte setzen wir überall um, in der Produktentwicklung genauso wie in der Logistik oder im Personalwesen. Der damit verbundene Aufwand ist enorm. Doch wir sind überzeugt davon, dass es sinnvoll ist und sich langfristig lohnt.“ Mit seiner Umsatzentwicklung, die seit Jahren über dem Branchenschnitt liegt, bekräftigt VAUDE, dass Nachhaltigkeit auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor sein kann.

Preis für Unternehmensethik des DNWE

Die Auszeichnung stellt entwicklungspolitische Aktivitäten in den Vordergrund, wie sie beispielsweise in den Kriterien des UN Global Compact oder den OECD Leitlinien formuliert werden. Als weitere Prüfkriterien gelten Prozesshaftigkeit und Nachhaltigkeit, die sich in Projekten oder der Geschäftspolitik des Unternehmens manifestieren. Für den Preis kann man sich nicht bewerben, das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik entscheidet über die Nominierung und den Gewinner des Preises. Preisträger der vergangenen Jahre waren namhafte Unternehmen und Organisationen wie Novatis, Faber Castell, Puma, Otto, Ristic oder BSCI.

Über das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik

Das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik ist eine zivilgesellschaftliche Organisation mit dem Ziel, die Rolle der Ethik in der Wirtschaft zu stärken – durch den Austausch zwischen Vertretern von Unternehmen, Verbänden und Wissenschaft. Das DNWE nimmt am öffentlichen Diskurs teil, arbeitet mit anderen Organisationen zusammen und identifiziert und ermutigt vorbildhaftes Handeln. Das DNWE wurde 1993 in Bad Homburg gegründet. Mit seinen ca. 600 Mitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, entwickelt das DNWE in Regionalforen, thematischen Arbeitskreisen, Expertenforen und Veranstaltungen Aktivitäten im ganzen Bundesgebiet. Es hat seine Geschäftsstelle in Berlin und gibt die Zeitschrift Forum Wirtschaftsethik heraus (online-Ausgabe abrufbar unter www.forum-wirtschaftsethik.de). Vorsitzender des DNWE ist Prof. Dr. Josef Wieland, Zeppelin Universität Friedrichshafen.

Das DNWE ist ein nationaler Verband des European Business Ethics Network (EBEN), das 1987 in Brüssel gegründet wurde und sich für die Förderung des interkulturellen Dialogs über Fragen der Wirtschafts- und Unternehmensethik einsetzt. EBEN hat derzeit über 1100 Mitglieder in 20 Ländern. EBEN unterhält Kontakte zu allen wichtigen internationalen Vereinigungen im Bereich der Wirtschaftsethik.

Weitere Infos über den DNWE

Mehr zu diesem Thema in unserem Nachhaltigkeitsbericht

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